Touristenfrühstück (gebundenes Buch)

Roman
ISBN/EAN: 9783351050368
Sprache: Deutsch
Umfang: 176 S.
Format (T/L/B): 1.8 x 21 x 14 cm
Einband: gebundenes Buch
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Touristenfrühstück erzählt von einem Mann, einer Frau und einem Neugeborenen auf der Suche nach einem Zuhause., Es ist zugleich die älteste Geschichte und ein Journal unserer Tage. Es ist ein Flaneurroman im schwerelosen Raum zwischen Berlin und Tbilissi, Gegenwart und Erinnerung, Geborgenheit und Fremde. "Mit Zazas Worten begann ich meinen eigenen Boden zu ertasten, mich zu fragen, ob er denn fester ist als seiner, ob unsere beiden Brücken nicht bloß Hängebrücken wären und nicht aus Beton und Stahl, wie wir dies zuweilen anzunehmen hofften. Ob die pointierten Passagen über den Berliner Alltag oder die Erinnerungen an eine Welt, die es so nicht mehr gibt, die Tage, Wochen und Jahre durchquerend, sie alle führten zu der unweigerlichen Frage, die er sich selbst zu fragen schien und die ich mich als Leserin ebenfalls zu stellen gezwungen sah: Was bedeutet Identität, der wir uns meist so sicher sind, woraus setzt sie sich zusammen, und aus welchen Erfahrungen, Bildern, Gerüchen, Erinnerungen, Auseinandersetzungen, Verletzungen, aus welchen Worten ist sie gestrickt?" NINO HARATISCHWILI 'Ich hatte lange Angst, Berlin wird zu gemütlich. Zaza Burchuladze wird das verhindern.' BOV BJERG 'Touristenfrühstück beschreibt, wie Nostalgie in der heutigen Zeit ihre Bedeutung verlieren kann und wie dann scheinbar bedeutungslose Dinge wieder zum Kern der Nostalgie zurückführen. Die Erinnerungen und gegenwärtigen Eindrücke schwirren als polyphone Zeilen umher, klanglos, in der Hoffnung, die einst begrabene Musik zu wecken.' KHATIA BUNIATISHVILI 'Was soll man über Berlin schon Neues sagen? Alles wurde schon tausend Mal gesagt. Doch plötzlich kommt da so ein frecher Georgier daher und eröffnet einem diese unglaubliche Stadt noch einmal ganz neu.' MICHAIL SCHISCHKIN
Zaza Burchuladze, 1973 in Tbilissi geboren, übersetzte Fjodor Dostojewski und Daniil Charms ins Georgische. Seine Romane und Essays wurden von religiösen Extremisten verbrannt und vom Präsidenten Saakaschwili in der georgischen Tagesschau angeprangert. Im Sommer 2012 wurde er von Unbekannten angegriffen und musste mit seiner Familie nach Deutschland fliehen. Heute lebt und arbeitet er in Berlin. Für seine Romane wurde er mehrfach ausgezeichnet. Bei Blumenbar erschien 2015 sein Roman "adibas", der von der Stiftung Buchkunst zum "schönsten Buch des Jahres" gewählt wurde.